Angst & Panik – Verstehen, annehmen, verändern
Angst ist ein ganz normaler Teil des Lebens – sie schützt uns und warnt vor Gefahren. Manchmal jedoch wird sie so stark, dass sie den Alltag einschränkt oder in Form von Panikattacken plötzlich und überwältigend auftritt. In solchen Momenten kann es sich anfühlen, als hättest du die Kontrolle verloren. Doch du bist nicht allein – und Angst lässt sich lernen zu verstehen und zu regulieren.
Ich begleite dich dabei, deine Ängste Schritt für Schritt besser wahrzunehmen und zu verstehen. Du lernst, die Signale deines Körpers zu erkennen, die oft hinter Panik oder starker innerer Unruhe stehen, und bekommst Methoden an die Hand, die dir helfen, wieder ruhiger, klarer und handlungsfähiger zu werden.
Angst und Panik sind nicht deine Schwäche – sie sind ein Signal, dass du Unterstützung brauchst. Gemeinsam entwickeln wir Wege, wie du mit belastenden Situationen gelassener umgehen kannst und dich wieder sicherer und stabiler fühlst. Du lernst Techniken, die dir helfen, akute Anspannung zu lösen, innere Ruhe zu finden und dich langfristig resilienter zu machen.
Du musst dich deinen Ängsten nicht alleine stellen. Mit einfühlsamer Begleitung, erprobten Methoden wie der kognitiven Verhaltenstherapie und dem Erlernen von Entspannungsverfahren wie progressiver Muskelentspannung oder Autogenes Training kannst du Schritt für Schritt, in deinem eigenen Tempo, neue Sicherheit und Lebensqualität gewinnen.
Die häufigsten Formen der Angst
- Agoraphobie: Hier steht die Angst vor öffentlichen Plätzen oder Menschenmengen im Vordergrund. Betroffene können oft nicht mehr ohne Begleitung mit Zug, Bus oder Flugzeug reisen oder überhaupt das Haus verlassen. Es entsteht ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten und schränkt den Alltag erheblich ein. Oft tritt die Agoraphobie zusammen mit einer Panikstörung auf.
- Panikstörung: Wiederkehrende schwere Angstanfälle mit ausgeprägten körperlichen und psychischen Symptomen wie z.B. Atemnot, Herzrasen, Zittern, Schwitzen, Angst die Kontrolle zu verlieren oder wahnsinnig zu werden oder sogar zu sterben. Solche „Attacken“ können wenige Minuten oder in seltenen Fällen auch Stunden anhalten. Meist entstehen Panikattacken völlig überraschend in unbestimmten Situationen.
- Spezifische Phobie: Die Angst bezieht sich auf ein bestimmtes Objekt oder Situation, welche in der Regel ungefährlich ist. Hier kann die Angst deutlich abgegrenzt an etwas festgemacht werden, wie z.B. Angst vor Tieren wie Spinnen oder Mäusen, Angst vor Höhe, Angst vor Flugzeugen,… Das Bewusstsein von Betroffenen, dass diese Angst übertrieben oder unbegründet ist, ist meist vorhanden und die Betroffenen schämen sich dafür.
- Generalisierte Angststörung: Ein ständiges, übermäßiges Besorgtsein und anhaltende Anspannung sind hier die Leitsymptome. Es ist nicht klar abgrenzbar auf eine bestimmte Situation und flottiert somit frei. Betroffene können ihre Ängste kaum oder gar nicht kontrollieren.
- Soziale Phobie: Diese Form der Angsterkrankung zeichnet sich durch die Furcht vor der prüfenden Bewertung durch andere Menschen, welche über das normale schüchtern sein hinaus geht, aus. Vermeintlich peinliche und beschämende Situationen werden vermieden.
Lass uns gemeinsam den ersten Schritt in ein ruhigeres Leben gehen – deinen Weg raus aus der Angst.
Ist es Zeit für Veränderung? Dann nehme gerne Kontakt mit mir auf.